Grundlagen für das Reiskochen

Weltweit gehört Reis zu einem der am weitesten verbreiteten Grundnahrungsmittel. Dabei wird Reis auf ganz unterschiedliche Weise verarbeitet und in vielen Geschmacksrichtungen zubereitet. Egal ob Sie Milchreis, Risotto oder gebratenen Reis herstellen möchten, es gehört immer ein bischen Können dazu damit der Reis auch wirklich so wird, wie man ihn haben möchte.

Einige Grundlagen, wie der Reis besser gelingt:

In vielen Ländern röstet man den Reis vor dem Kochen kurz mit etwas Öl an. Das geschieht oft auch gleich mit einige Gewürzen um den Reis geschmacklich an das später zubereitete Gericht anzupassen. Der Reis wird dann mit Wasser aufgegossen und gekocht. Dabei beginnt man mit relativ hoher Hitze, die man dann reduziert sobald das Wasser kocht. Kochen Sie den Reis nicht durchgehend mit hoher Hitze, da er sonst am Topfboden anbrennt. Auch mit einem Reiskocher mit Induktion wie schon in letzten Artikel beschrieben können Sie dies vermeiden.

Reis kochenÖffnen Sie den Deckel nicht zu oft, da sonst zu viel Wasser verdunstet und der Reis oben auf nicht ganz gar wird. Stellen Sie fest, dass Wasser fehlt, muss etwas nachgegossen werden. Bei zu viel Wasser ist der Reis bereits gar während er noch sehr feucht ist. In dem Fall können Sie den Topf einfach ein paar Minuten offen stehen lassen. Bei einem Reiskocher können Sie die Warmhaltefunktion nutzen bis der Reis trocken genug ist um serviert zu werden.

Risotto zubereiten

Bei Risotto gehen Sie etwas anders vor. Hier benötigen Sie Rundkorn-Reis, der recht langsam gekocht wird während immer wieder etwas Wasser hinzugefügt wird. Der Reis soll dabei innen körnig bleiben, insgesamt aber recht feucht sein.

Reis im Beutel

Ganz einfach ist es, Reis im Beutel zu kochen. Sie können diesen in Plastikbeuteln bereits portionierten Reis einfach in leicht gesalzenes Wasser legen und nach Anleitung kochen. Hier haben Sie aber freilich nicht die Möglichkeit, den Reis schon vor dem Kochen zu würzen. Der Reis im Beutel aus dem Supermarkt ist also eher als Beilage für Gerichte gedacht, die an sich schon sehr würzig sind und bei denen der Reis nicht unbedingt geschmacklich viel bieten muss.

Einfach im Wasser kochen

Wer Schwierigkeiten mit dem richtige Wasser-Reis-Verhältnis hat, kann Reis auch ähnlich wie Nudeln in einem Topf mit Wasser kochen und dann, sobald die Reiskörner weich sind, einfach das Wasser abtropfen lassen.

Gebratener Reis

Wer gebratenen Reis zubereiten will, muss zunächst Reis kochen und diesen etwas abkühlen lassen. Möglich ist es auch, einfach den übriggebliebenen Reis von der letzten Mahlzeit zu verwenden. Festen kalten Reis kann man einfach mit einem Kochspatel zertoßen und mit Gewürzen, Gemüse und eventuell auch mit einem Ei in der Pfanne anbraten. So hat man aus Resten schnell ein neues Gericht zubereitet, das zudem noch sehr lecker schmeckt.

Reis lässt durch seinen eher neutralen Eigengeschmack sehr viele Möglichkeiten zu – von würzig und scharf bis hin zu verschiedensten Desserts. Reis ist einfach erstaunlich vielseitig und selbst wenn beim Reiskochen einmal etwas daneben geht und man einen zu feuchten oder zu festen Reis hat, kann man den Reis meist noch für ein anderes Gericht nutzen und muss nichts wegwerfen.

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